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In der Rue Daguerre ist die Welt noch in Ordnung

Wie die einfach aus Prinzip streiken. Ich höre mäßig beeindruckt von der Empörung über die Erhöhung des Renteneintrittsalters. Auf 62. Ja heult doch, echt mal.

Außerdem wurde der Eiffelturm wegen Bombendrohung evakuiert und überhaupt wurde vermehrt mit Anschlägen gedroht. Na toll. Frustriert von soviel Unmut und der Idiotie Sarkozys nehme ich mein altes Französischbuch zur Hand.

Julien wohnt in Paris. Er hat einen Papagei. Der heißt Arthur. Arthur est un perroquet. Es gibt auch noch Minnie, eine Maus. Die ist im Karton. Qu'est-ce qu'il y a dans le carton? Julien holt ein Baguette. Mit seinem Skateboard. Der Depp passt nicht auf und BOUM, c'est le choc! Immer uffpasse, Boi! Es gibt auch noch Monsieur Lacombe und Madame Blanchard. Alle wohnen sie in der Rue Daguerre und siehe da, die gibt’s tatsächlich! Wollte da mit einer der Kommilitoninnen eine Wohnung anschauen. Wir wurden versetzt. Das war der Makel, denn da zu leben ist wahrhaft wie im Bilderbuch! Fußgängerzone, überall Marktstände und Cafés und kleine Läden und nette Menschen. Am liebsten wäre ich geblieben, da ist die Welt noch in Ordnung.

Stattdessen fahre ich zurück in mein Viertel. Ich glaube, es ist hauptsächlich ein indisches. Habe einen Temple Ganesh gesehen und die Menschen, die in der Nähe der Metrostation tun, was sie tun, sehen auch indisch aus. Was sie tun würde unsereiner als Herumlungern bezeichnen. Auf dem Spielplatz hocken oder stehen, sich unterhalten. Bei dem Spielplatz wird auf einem Basketballplatz auch sehr ghettomäßig gezockt und die Anlage ist umzäunt. So muss es in der Heimat vom Bel-Air Prinzen in Philadelphia aussehen. Man steigt also aus der Metrostation aus und stempelt die Gegend automatisch ab. Faaaalsch. Das ist die andere Mentalität, die lungern nicht herum, die wissen einfach, wie man gepflegt abchillt. Hier hat mich noch keiner dumm angegafft oder gar angemacht (ganz anders, als in Schickimickivierteln, übrigens). Vor der Tür zum Haus, in dem ich wohne, chillen die auch. Die Tür ist quasi blockiert. Aber immer weichen sie sofort zurück, bieten Hilfe an, wenn sie sehen, dass ich mit meinen Einkäufen nicht klar komme. Anders als der arrogante Bankmensch oder mein doofer Nachbar. Der verhält sich nun übrigens ruhig. Ob er meinen Blog liest?

23.9.10 23:02
 


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bisher 2 Kommentar(e)     TrackBack-URL


Lenny (25.9.10 22:16)
Au secours, au secours!


Anna (28.9.10 19:50)
haha 62... wenn die sonst keine probleme haben

Ich liebe dieses alte franzoesischbuch
und deinen blog: meehr bitte meehr

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