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Je suis désolée! What took me so long?

Hallo, liebe Freunde, nach langer Zeit konnte ich mich mal wieder zum Schreiben motivieren. Die Inspiration lässt auf sich warten, denn nach den Ferien geht die Uni weiter und da, naja, da passiert nun wirklich nicht mehr viel Neues. Aber heute habe ich die Uni geschwänzt und das aus ganz raisonnablen Gründen:

 

Ich hatte mein erstes französisches Vorstellungsgespräch bei einer Firma, die Wohnungen für Parisliebhaber sucht. Hat nix mit Schreiben zu tun, aber viel mit der Stadt und könnte ja nicht schaden, wenn ich die wenigstens während meines Praktikums richtig kennenlerne.

Ich hab mich très parisienne eingedeckt, mit Blazer, Pumphose und heißen Hochhacken! Die Firma sitzt in der Rue Royale, da ist der Chic, Leute, und ich mittendrin.

Das Gespräch war aber mittelgut. Die wollten von mir, dass ich meinen lettre de candidature nochmal handschriftlich abgebe, das hab' ich nicht geschnallt und sowas auch nicht dabei gehabt, schlechter Eindruck!

Später habe ich den Mitbewohner einer Freundin, Franzose, gefragt, ob das normal sei in France. Sagt er, nee, das sei total überholt, das mache heute keiner mehr! Noch später habe ich eine Kommilitonin, Französin, zufällig in der Rue Daguerre getroffen (echt jetzt!), und sie auch danach gefragt. Sagt sie, jaja, das sei ganz üblich . Hmmm.

Wie auch immer, hatten die vor, meine Handschrift zu analysieren? Diagnostizieren die, dass ich unordentlich bin, weil die Schrift zuweilen verwischt ist? Das ist der Fluch eines jeden Linkshänders, da kann ich doch nix für. Oder komm' ich für den Kundenkontakt nicht in Frage, weil ich zu schief schreibe, bin ich schizophren, weil ich sowohl Schreib-als auch Druckschrift verwende? Ich gebe zu, es hätte mich schon arg interessiert, was das bringen soll. Naja, ich erfahre nächste Woche, ob sie mich nehmen oder nicht. Arte wär' mir lieber.

Ansonsten bricht der Sommer an. Das Herz wird weit und überhaupt alles besser! Bald schon wird man volle Studenten an den Seineufern herumfallen sehen und singen hören, wird sich ein leichter Bier – und Weinduft durchmischt mit Grillaroma über die flussnahen Straßen legen, werden Straßenkünstler zweifelhafte Kunststücke und Zuschauer vorführen, werden Rauchschwaden von Zigaretten und anderem wabern. Der Sonnenuntergang wird noch schöner aussehen, Notre-Dame wird in der Hitze flimmern, die Sacré-Coeur über einem Weinfest thronen, Konzerte und Parties im Freien, Lieeebe in der Luft, ein Traum!

Wenn ich mal groß bin, leb' ich da, wo's immer warm ist! Danke für die Aufmerksamkeit, bald wieder mehr aus Paris, der Stadt der ominösen Sprache, Hochfranzösisch. Denn das fehlt mir hier mit am meisten: ein gepflegter Dialekt! Es ist nicht einfach, gudes Pälzisch zu etabliere hier. Aber neulich antwortete mir eine französiche Kommilitonin, die auch mal in Deutschland war, mit einem gepflegten "AHJOOO".

Alla!

 

21.3.11 21:05
 


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bisher 1 Kommentar(e)     TrackBack-URL


Laura (22.3.11 22:18)
Hey Conny!
Habs mal wieder auf deinen Blog geschafft! Vielen Dank für die unterhaltsamen Einträge... Und freut mich, dass ich gleich zwei Fotos wieder erkennen konnte und zitiert wurde! ;-)
Küsschen
Laura

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